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Welt retten …

Februar 9, 2014

Welt retten … ???

Heute morgen zeigte sich mir die nackte Muse in Form eines Artikels über den ganzheitlichen Ansatz in der Kultur der Inkas. ( Vergl. Philosophie Magazin, Nr. 02, 2014, S28).

Eigentlich ein Themenbereich, der mich eher nicht anspricht, hängte sich meine träge Gehirnmasse doch an einem Nebensatz auf: “ … es gibt hier keinen Unterschied zwischen Beobachtung der Natur und Konstruktion einer idealen mathematischen Sprache.“

Wie kalt, isoliert und aus sich selbst heraus begründet, – vermessen, klassifizieren, urteilen und knechten wir die Welt ohne jeglichen emotionalen Bezug zu unserer mathematischen Sprache, …. Sprache bar jeden emotionalen, deutbaren Gehalts, … Wir jonglieren mit unseren Zahlen in einem eigenen, kalten, rein logischem Universum ohne Bezug zur chaotischen Lebenswirklichkeit des Menschen, …
Und doch hat die Zahlenlogik, und damit die mathematische Sprache unserer Kultur einen unermeßlichen Einfluß auf eben die Lebenswirklichkeit unserer Art …. dachte ich mir und dachte weiter, ob eine moderne, auf Beobachtung gründende Zahlensymbolik wohl in der Lage sein könnte die Welt zu retten.

Hierbei sollte es nicht um eine neue Esoterik gehen, sondern um die intuitive Verknüpfung der Frage „Was hat das zu bedeuten ?“ mit jeder x-beliebigen Zahl.

Ich denke das so: Begegnet uns im Alltag irgendwo eine Zahl, so nehmen wir nicht nur ihren Wert und möglicherweise ihre graphische Ästhetik war, sondern verknüpfen sie intuitiv mit der Frage nach ihrer Bedeutung, unter Einbeziehung verschiedener sozialer und ökologischer Aspekte unserer Lebenswirklichkeit.

Nehmen wir konkret das ziehen eines Kontoauszuges.

Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, aber bei mir ist es so, dass ich mehr oder weniger mit zitternden Knien das Automatencenter meiner Bank betrete und jedesmal der Betrag niedriger ist, als ich erwartet habe.
Bis hin zu körperlichen Reaktionen ist mein Interesse einzig auf den Wert der Zahl fokussiert.
Bei einer bedeutungs-verknüpfenden Zahlensymbolik wäre der selbe Akt revolutionär anders.
Wie entspannend wäre es, wenn nicht der Wert der Zahl im Fokus stände, sondern gleichwertig ihre Ästhetik und ihre pragmatische Bedeutung.

Kontoauszüge ziehen, wäre dann jedesmal ein wenig so wie Tarot-Karten ziehen, bloß lebenswirklich, ganzheitlich.

Nicht die Höhe der Summe wäre das entscheidende, sondern ihre soziale und ökologische Bedeutung. Das würde unser Verhältnis zu Zahlen – und Geld insbesondere – erheblich verändern. Wir behielten so die relevanten Aspekte der menschlichen Lebenswirklichkeit bei unserer ganzen Zahlen-Jonglage immer automatisch im Blick und würden dem Zahlen-Maximierungsprinziep wirklich etwas Entscheidendes entgegensetzen:

… nämlich :

Bedeutung !!!

(Ich habe es ausprobiert ! … Fortsetzung folgt)

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